
In den
Bereitschaften der DRK-Ortsvereine sind Menschen mit unterschiedlichen
Interessen, mit Engagement und gleichen Zielen aktiv.
Sie sind bereit, nach
intensiver Ausbildung als Helfer, Leitungs- oder Führungskraft in einer
unserer Bereitschaften, qualifizierte Aufgaben mit Sach- und Fachkompetenz
zu übernehmen.
Unsere Bereitschaften wirken bei der
Verwirklichung aller
satzungsgemäßen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes mit!
Beispiele:
sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen jeglicher Art
(Einzelheiten siehe unten)
Übernahme von
sozialen Aufgaben in unserem Ortsverein
Blutspende
Zubereitung und
Ausgabe von Verpflegung
ein großes
Aufgabengebiet ist die Mitwirkung im Zivil- und
Katastrophenschutz
im Inland,
aber auch bei internationalen Hilfsaktionen im Ausland
und noch vieles
mehr ....
Mach mit - du
kannst dabei sein!
Bereitschaftsdienst / Dienstabende
|

Die Dienstabende der Bereitschaft finden 14-tägig
immer
mittwochs (in den ungeraden Kalenderwochen)
von 20.00 bis 22.00 Uhr in der
Unterkunft des DRK-Ortsvereins Eschede, Uelzener Str. 35, statt.
Näheres erfahren Sie vom
Bereitschaftsleiter
Norbert Schimanski, Tel. 05142 92016 oder 0171-8307139 |
Leistungsbeschreibung für
DRK-Sanitätsdienste
(Qualitätssicherheitsstandard)
Unsere
Planungsgrundlagen:
Sanitätsdienste bei
Veranstaltungen
Die hier beschriebenen Standards sind verbindlich für alle
Sanitätsdienste, die der DRK-Ortsverein Eschede im Zeichen des Deutschen
Roten Kreuzes innerhalb seiner Zuständigkeit im DRK-Kreisverband Celle
e.V. durchführt.
Der Leistungsumfang eines Sanitätsdienstes
ist von der Veranstaltung mit dem Veranstalter und ggf. weiteren Beteiligten
(Polizei, Feuerwehr, Behörden usw.) abzustimmen.
Dabei sind nicht allein die Anforderungen des
Veranstalters, sondern insbesondere behördliche Auflagen und Erfahrungswerte
aus vergleichbaren Veranstaltungen zu berücksichtigen.
Zunächst ist ein Veranstaltungsprofil zu
erstellen. Dazu sind entsprechende Daten und Informationen auszuwerten.
Zum Beispiel:
-
Handelt es sich um eine Hallen-, Stadion- oder eine
Freiluftveranstaltung?
-
Ermittlung der räumlichen
Dimension.
- Bestimmung der erwarteten
Personenzahl.
- Wie ist das Besucherprofil und damit das erwartete
Besucherverhalten?
- Sind außer den Besuchern auch Akteure zu betreuen?
- Werden VIPs erwartet?
- Beschreibung des Gefährdungspotential.
Bei der sich aus der Analyse ergebenden
Veranstaltungsplanung des Personal-, Material- und Fahrzeugbedarfs
orientiert sich das DRK an den
„Maurer-Algorithmen“.
Wichtige Informationen für die
Veranstalter
Das
Deutsche Rote Kreuz hat als Hilfsorganisation Aufgaben im Rahmen des
Katastrophen- und Zivilschutzes wahrzunehmen. Sollte während eines
Veranstaltungssanitätsdienstes ein entsprechender Einsatzauftrag an das DRK
ergehen, muss u. U. der Sanitätsdienst teilweise oder ganz abgebrochen
werden.
Ein Verletztentransport ist keine Regelaufgabe des
Veranstaltungssanitätsdienstes. Dies setzt eine Vertragliche Einbindung der
Rotkreuz-Gliederung in den Rettungsdienst nach § 5 (Beauftragung)
Niedersächsisches Rettungsdienstgesetz (NRettDG) und eine Abstimmung mit der
Rettungsleitstelle (§ 6 NRettDG) voraus.
Wird in
der Planung kein Einvernehmen bezüglich des vom DRK geforderten
Leistungsumfangs mit dem Veranstalter / Anforderer erzielt, muss das DRK
von der Veranstaltungsbetreuung Abstand nehmen.
Das Rote
Kreuz ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Daher ist es dem DRK nicht
möglich, kommerzielle, profitorientierte Veranstaltungen kostenlos zu
betreuen.
Wir beraten Sie
gern:
DRK-Ortsverein Eschede
Bereitschaftsleitung
Norbert Schimanski Tel. 05142-92017
Hermannsburger Straße 15
Fax
05142-92018
29348 Eschede Mail
bg-schimanski@t-online.de
Sanitätsdienste Stufe I
Kleiner
Veranstaltungssanitätsdienst (ohne KTW), geringes Gefährdungspotential für
die Teilnehmer.
Beispiele: - Theaterdienst
- Kleines Vereinsfest
- Sportveranstaltungen und Sportfeste
Leistungsumfang (mindestens)
Personal: - 2 Sanitätshelfer B / Rettungshelfer
Material: - MTW (Mannschaftstransportwagen)
- Sanitätskoffer DIN 13155-S; zusätzlich
mit Sauerstoff, Tragen, Decken
- Handy und/oder Funk
Das Sanitäter-Team leitet bei einem Notfall alle erforderlichen
diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich
Re-Animation) ein, veranlasst einen Notruf und übergibt den Patienten dem
Rettungsdienst / Notarzt.
-
Mindestalter des verantwortlichen Personals 18 Jahre, vollständige
Ausbildung im Sanitätsdienst.
-
Die Personalstärke und die Materialausstattung sind abhängig von der
Veranstaltungsgröße, der zu betreuenden Personenzahl und dem Gefährdungspotential.
-
Fahrzeugbesatzungen (gemäß Landesrettungsdienstgesetz) gelten
grundsätzlich zusätzlich zum Personalbedarf.
-
Das Rote Kreuz behält sich vor, zusätzliche Helferinnen und Helfer für
besondere Aufgaben oder zu Praktikumszwecken einzusetzen. Bei Bedarf wird das DRK zusätzliche RK-Helferinnen und Helfer in Alarmbereitschaft halten.
Sanitätsdienste Stufe II
Größerer Veranstaltungssanitätsdienst (ggf. mit KTW DIN EN
1789 Typ B (Notfallkrankenwagen) ), geringes bis mäßiges
Gefährdungspotential für die Teilnehmer.
Beispiele: - Größere Sportveranstaltungen und Sportfeste
- Größere Stadt- bzw. und Vereinsfeste
Leistungsumfang
(mindestens)
Personal: - 5 Sanitätshelfer B / Rettungshelfer
Material: - MTW (Mannschaftstransportwagen)
- Sanitätskoffer DIN 13155-S; zusätzlich mit
Sauerstoff, Notfallarztkoffer DIN
13232,
Tragen, Decken, Vakuummatratze, Stifneck
- Handy und/oder Funk
-
Falls erforderlich (gemäß
Anforderung des Veranstalters bzw. im Ermessen
des DRK) KTW DIN EN 1789 Typ B
(Notfallkrankenwagen)
Das
Sanitäter-Team leitet bei einem Notfall alle erforderlichen diagnostischen
und sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Re-Animation) ein,
veranlasst einen Notruf und übergibt den Patienten dem Rettungsdienst /
Notarzt. Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle
transportiert.
-
Mindestalter des verantwortlichen Personals 18 Jahre, vollständige
Ausbildung im Sanitätsdienst.
-
Die Personalstärke und die Materialausstattung sind abhängig von der
Veranstaltungsgröße, der zu betreuenden Personenzahl und dem Gefährdungspotential.
-
Fahrzeugbesatzungen (gemäß Landesrettungsdienstgesetz) gelten
grundsätzlich zusätzlich zum Personalbedarf.
-
Das Rote Kreuz behält sich vor, zusätzliche Helferinnen und Helfer für
besondere Aufgaben oder zu Praktikumszwecken einzusetzen. Bei Bedarf wird das DRK zusätzliche RK-Helferinnen und Helfer in Alarmbereitschaft halten.
-
Ggf. sind Sanitätsräume, Zelte oder andere Einrichtungen zur Betreuung,
diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahme (einschließlich Re-Animation), von
Patienten oder von hilfebedürftigen Personen erforderlich.
Sanitätsdienste Stufe III
Sanitätsdienst
(Rettungsdienst) bei größeren Veranstaltungen (mit KTW DIN EN 1789
Typ B (Notfallkrankenwagen) und Typ C (Rettungswagen) ), bei
erhöhtem Gefährdungspotential für die
Teilnehmer.
Beispiele: -
Sportveranstaltungen, Sportfeste
-
Größere Stadt- oder Vereinsfeste
- Motorsportveranstaltungen
Leistungsumfang
Personal: - Notarzt
- Rettungsassistenten
- Rettungssanitäter
- Sanitätshelfer B / Rettungshelfer
- Betreuungsfachpersonal
Material: - KTW DIN EN 1789 Typ C (Rettungswagen)
- KTW DIN EN 1789 Typ
B (Notfallkrankenwagen)
- NEF DIN 75 079 (Notarzteinsatzfahrzeug)
- MTW (Mannschaftstransportwagen)
-
Zusätzlich je
Team: Sanitätskoffer DIN 13155-S, zusätzlich mit
Sauerstoff,
Notfallarztkoffer DIN 13232, Tragen, Decken, Vakuummatratze, Stifneck
- Handy und, oder Funk
Die
Teams führen die bei Notfällen erforderlichen diagnostischen und
rettungsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Re-Animation) durch und
transportieren nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle die Verletzten in
Kliniken.
-
Mindestalter des verantwortlichen Personals 18 Jahre, vollständige
Ausbildung im Sanitätsdienst.
-
Die Personalstärke und die Materialausstattung sind abhängig von der
Veranstaltungsgröße, der zu betreuenden Personenzahl und dem Gefährdungspotential.
-
Fahrzeugbesatzungen (gemäß Landesrettungsdienstgesetz) gelten
grundsätzlich zusätzlich zum Personalbedarf.
-
Das Rote Kreuz behält sich vor, zusätzliche Helferinnen und Helfer für
besondere Aufgaben oder zu Praktikumszwecken einzusetzen. Bei Bedarf wird das DRK zusätzliche RK
Helferinnen und Helfer in Alarmbereitschaft halten.
-
Ggf. sind Sanitätsräume, Zelte oder andere Einrichtungen zur Betreuung,
diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahme (einschließlich Reanimation), von
Patienten, oder von hilfebedürftigen Personen erforderlich.
|